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Am 31.8.2002 nahmen 13 Teilnehmer an der Exkursion des Jules Verne Clubs in die Berliner Unterwelt teil. Wir schlossen uns der Führung „U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg“ des Vereins Berliner Unterwelten e.V. an, bei der man einen Atombunker aus dem Kalten Krieg und eine Bunkeranlage aus dem II. Weltkrieg in Berlin-Wedding besichtigen konnte.
Nach der interessanten Führung durch den Atombunker in einem U-Bahnhof ging es in den Bunker aus dem II. Weltkrieg, der erst in den 90er Jahren vom Verein Berliner Unterwelten aus dem Dornröschenschlaf erweckt wurde und sich nahezu im Originalzustand befindet.Allerlei makabre Schauergeschichten und die Vorstellung, mit hunderten Menschen in den Bunkerräumen zu sitzen, die wir nun mit ca. 30 Leuten besichtigten, ließen uns schon ein bißchen schaudern.
Nach der Bunkerführung erklommen wir noch den Flak-Bunker am Humboldthain, wo wir frische Luft und Aussicht genossen. Dann gab es eine Stärkung beim Italiener. Und dann hatten wir das Glück, daß am selben Abend die „Lange Nacht der Bunker“ gefeiert wurde. Es ging also noch einmal hinab in die Bunkeranlage, wo jetzt weitere Räume (Befehlsstelle, Sanitätsraum, „Schatzkammer“) geöffnet und solche Fundstücke wie eine ENIGMA zu besichtigen waren. Es gab eine Fotoausstellung, Diavorführung und eine kleine „Bunkerparty“ mit Leierkastenfrau, Gesang zum Akkordeon, Bier und Gulaschsuppe bei Kerzenschein.
Makabre Randbemerkung: Die Partykerzen waren stimmungsvoll in mehreren Etagen (auf Fußboden, Bänken und Tischen) aufgestellt – genau wie die „Hindenburglichter“, die (wie man bei der Bunkerführung erfuhr) früher aufgestellt wurden, um vor Sauerstoffknappheit zu warnen.